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Eickel

Die Ritter von Eickel ("Eclo" d.i. Eichen-Gehölz), auch "Eckelo, Eycklo, Eckell, Eyckel", sollen (nach von Steinen) zu den ältesten westfälischen Geschlechtern gehört haben. Sie führten als Wappen in Silber einen rechtsschrägen roten Balken mit drei silbernen Rauten (Wecken) beladen. Sie sollen (nach Fahne) mit denen "von Düngeln" und "von Essen" eines Stammes gewesen sein, deren rechtsschräger Balken jedoch in Schwarz gehalten war.



Bickern

Bickern auch Biekern, Bickeren oder Bückeren genannt - Bauernschaft im Kirchspiel Eickel Amt Bochum. Das Geschlecht führte drei Schilfstauden im Wappenschild. So siegelte 1451 Johann von Bickern.



Rump zu Crange

1441 belehnte Herzog Adolf von Cleve und Graf von der Mark Derk von Eickel, Hennken Sohn, mit Haus Crange ("tom Krange"). Die von Rump (auch Rumpff) hatten als Wappenschild in Rot einen silbernen Sparren.



Dahlhausen

Dahlhausen, Dahl oder Daalhausen, ein Rittersitz im Kirchspiel Eickel, Amt Bochum. Das Geschlecht führte im Wappenschild einen Querbalken mit drei Vögeln - heraldisch - in rechter Bewegung beladen.



Dorneburg

Dorneburg auch Dornenborg, Darenborg, D. genannt Aschebrock, D. genannt von der Lage, zuweilen nur Aschebrock oder von der Lage, genannt. Das Geschlecht führte als Wappen einen quergeteilten Schild, unten in Blau drei silberne Mispeln, ober in Silber eine liegende schwarze Pferdepramme und auf dem zuweilen gekrönten Helm einen blauen Wedel.



Bönninghausen

1411 wurde in "villa Boninchusen" ein Zinspflichtiger "Hermanns van Bonynchusen" erwähnt. Im Feuerstättenverzeichnis des Amtes Bochum von 1664 wird unter dem Grundherrn "Doctor Kumsthoff", ein Hof "vidua Bönninckhauss" genannt. Das Wappen zeigt einen quergeteilten Schild, in der oberen Hälfte einen geteilten Löwen, die untere Hälfte weist im weißen Felde drei Kumpstköpfe (Kappusköpfe) auf.



Entwurfvorschlag

Entwurfvorschlag für ein Stadtwappen der zusammengelegten Landgemeinden Wanne, Eickel und Röhlinghausen, denen schon früher die Gemeinden Crange, und Holsterhausen eingemeindet worden waren, zur neuen Stadt Wanne-Eickel, die am 1. April 1926 gebildet wurde. Das Wappen zeigt einen quergeteilten Schild, zusammengesetzt aus den Wappen der alten Geschlechter Eickel und Bickern.



Wanne-Eickel

Die neugebildete Stadtverordnetenversammlung beschloss am 13. Januar 1928 den Entwurfvorschlag eines Stadtwappens von dem Heraldiker Professor Dr. Hupp aus München anzunehmen. Das Wappen zeigt ein schwarzes, springendes Wildpferd, den Emscherbrücher, in einem goldenen Feld. In der oberen - heraldisch - linken Ecke war der Schild des alten Eickeler Rittergeschlechts dargestellt, im weißen Feld ein roter Schrägbalken, belegt mit drei goldenen Rauten. Hier kannst du nachlesen, warum Wanne-Eickel ein Pferd im Stadtwappen hat.


   
  Wanne-Eickeler Jungs zeigen Wanne-Eickel