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Bauernhof Wilhelm Bo(h)mert |
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![]() Auszug aus der Urkatasterkarte, angefertigt von Geometer Krause am 10. Juli 1823. |
Der Bauernhof Wilhelm Bo(h)mert lag an der Moltkestraße 47, heute Claudiusstraße. Seit 1926 war er der Fuhrpark der neuen Stadt Wanne-Eickel. Der Blick auf den Hof ist etwa aus der Richtung des heutigen Einganges zum Friedhof an der Post. Seinerzeit befand sich der Eingang noch auf der Friedhofstraße in Nähe der Hauptpost. Zu sehen ist der westliche Teil des Schweinemarktes, der seit 1906 vom ehemaligen Amt Wanne hier eingerichtet wurde. Vor dem bäuerlichen Anwesen präsentiert sich die Belegschaft des Fuhrparks. Teilweise schon motorisiert, überwiegend aber noch mit „einem oder zwei PS“ ausgerüstet.
![]() Auszug aus der Karte des Kreises Gelsenkirchen angefertigt im Jahre 1902. |
Links im Hintergrund der Innenbereich des Hofes mit den mächtigen Kastanien. Hier befanden sich auch die Remisen und Stallungen, die zur Unterkunft für Pferd und Wagen und sonstiger Ausrüstung dienten. Ganz im Hintergrund links, westlich des Hofes, verläuft die Schwerinstraße, die heutige Rathausstraße. Hier das Teilstück zwischen Moltke- (Claudiusstraße) und Hermannstraße. Als einziges steht dort noch im original und gut restauriert, das Haus Nummer 29. Rechts im Hintergrund, nördlich des Hofes, verlief parallel zum Schweinemarkt die spätere Trasse der Elsa-Brandström-Straße.
![]() Das Bauernhaus von Wilhelm Bo(h)mert, bis 1963 Fuhrpark Wanne-Eickel. |