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Mahnmal im Volkspark Eickel |
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![]() Mahnmal im Volkspark zu Eickel, eine Bronzeplastik des Bildhauers Müller- Blankenstein aus Hagen. |
Im Jahre 1958 legte der Bildhauer Müller-Blankenstein aus Hagen, der in Wanne-Eickel auch den Emscherbrücher schuf, eine Plastik als Entwurf für ein Mahnmal im Volksgarten vor. Der Auftrag hierzu erfolgte im März 1960 und wurde mit Hilfe von Landesmitteln realisiert.
Der Bildhauer und Keramiker Müller-Blankenstein nannte das Mahnmal „Aufschrei“. Wie die Plastik zeigte, versuchte der Künstler mit Erfolg, realistisch, fast expressiv Tod und Protest gleichermaßen auszudrücken.
Während die linke Figur stille Trauer verkörpert, spricht aus der rechten Figur Verzweiflung und Angst. Beide Figuren sind harmonisch zusammengefügt. Der Bildhauer setzte seine ganze Schaffenskraft ein, um auch im Gesichtsausdruck all diese Gedanken zu vereinen. Der Künstler vermittelt dem Betrachter, dass aus dem Antlitz nicht nur Angst und Verzweiflung spricht, sondern der Blick soll – „wie ein Gebet aufsteigen: Herr Gott, hilf Du!“
Im Volkspark zu Eickel, wo Gefallene und Bombenopfer bestattet sind, erhebt sich das Mahnmal inmitten der Gräber mahnend gegen die Irrsinnigkeit weiterer Kriege.