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Die Eickeler Postgeschichte |
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![]() Das Kaiserliche Postamt in der Bismarckstraße 11d, um 1910. |
Am 01. Oktober 1910 wurde Holsterhausen nach Eickel eingemeindet. Gleichzeitig wurde die Postzustellung für den gesamten Bereich dem Postamt Wanne zugeteilt.
Mit der Eingemeindung 1926 verliert das Postamt Eickel seine Selbständigkeit. Es wird dem Postamt Wanne angegliedert und führt nun die Bezeichnung „Wanne-Eickel 2“. Im Krieg wurde das Haus, in dem das Postamt untergebracht war, zerstört. Der Betrieb konnte in anderen Räumen in der Richard-Wagner-Straße weitergeführt werden.
![]() Poststempel von 1871, 1908, 1926 bis 1929. | ![]() | ![]() | ![]() | |||
Am 01. Dezember 1952 konnten neue Räume in der Hauptstraße 27 bezogen werden. Im Rahmen der Gemeindeneuordnung änderte sich die postalische Bezeichnung im Jahre 1975 in „Herne 23“.
![]() Die ehemalige Postdienststelle in der Hauptstraße 27. Am Eingang links, ist noch der Abdruck des Briefkastens zu erkennen. |
Nach umfangreichen Umbauarbeiten mussten die Mitarbeiter der Postdienststelle einen weiteren Umzug mitmachen. Am 28. November 1988 wurden neue Diensträume in der Herzogstraße 2 übernommen.
![]() Die Post in der Herzogstraße 2, Ecke Eickeler Markt aufgenommen im März 2006. | ![]() | |
Vom Postexpediteur Winterhoff mit dem Landbriefträger Hegler über den letzten Postmeister Hermann Brieh bis zum Betriebsleiter Klaus Schwarze spannt sich ein weiter Bogen der Eickeler Postgeschichte.
Quellennachweis:
Pressemitteilung der Postverwaltung Herne 1, Dezember 1988.
Dr. Hengst, Werner: Ein Beitrag zur Postgeschichte der Stadt Wanne-Eickel bis zu ihrer Gründung im Jahre 1926, Mai 1982.
Der Emscherbrücher Ausgabe 1984: Die Entwicklungsgeschichte des Postwesens in Wanne-Eickel, S. 26 ff.
Lührig, Heinrich: Wanne-Eickel Ausflug in die Vergangenheit, S. 31 f. 1984.
Lührig, Heinrich: Wanne-Eickel in alten Ansichten, S. 32 f.1992.